Samstag, 26. Dezember 2009

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Weihnachten







wie feiert man eigendlich weihnachten in Nicaragua?

... Das haben mich in letzter Zeit viele gefragt...
Ob ich nun ein typisch nicaraguanisches Weihnachten erlebt hab bezweifel ich. Der Tag war wie jeder andere. Es war heiss, auf der Strasse war wie immer viel los, ich war im cyber, das einzige was anders war, dass ich noch die letzten Geschenke besorgen musste. Ausserdem habe ich mit Maria Pudding gemacht. Zur feier des Tages hatte meine Gastmutter den Ofen angeschmissen und Pizza gemacht. Und die Pizza von ihr ist echt lecker :) Wir haben dann mit einigen aus der Familie Pizza gegessen. Aber sehr schnell und hecktisch, da alle viel zu tun hatten. Ich habe auch schon meine Geschenke verteilt- Selbstgebackene Plaetzchen und Schokolade fuer die Familie und ein Schuesselchen und Kaennchen sowie ein Deutschlernbuch (selbstgebastelt natuerlich) fuer meine Gastmutter. Nach dem Abendbrot bin ich dann zu Maria gegangen. Dort bereitete Rosita, ihre Gastmutter gerade Ron Pope vor - lecker- Wir haben den Ganzen abend damit verbracht zu essen und zu trinken und ein bisschen getanzt wurde auch:) Um 12 Uhr gab es dann Geschenke. Jeder ging zum Baum und verteilte seine Geschenke. Ich habe gaaaaaaanz viele Ohringe gekriegt :) :) Nach der Geschenke vergabe ging es dann noch ins Tambo. Dort war die Disco nach draussen auf die Strasse verlagert, was dann auch gleich 40 Cordoba anstatt der normalen 15 kosten sollte. War auch irgendwie nicht so der Hammer die Party dann. Um 2 war mein Heiligabend dann vorbei und ich bin nach Hause gegangen.
Es war ein schoener Abend, wenn auch unwirklich, dass es wirklich Weihnachten gewesen sein soll!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

frohe Weihnachten

Hallo ihr Lieben!
Es ist der 24.12 und es kommt mir im Moment noch vor wie jeder andere Tag - Im August-
Internationale Anrufe aus dem Cyber funktionieren wie immer nicht und so sitze ich wieder am PC.
So richtig weiss ich auch noch nicht wie wir Weihnachten feiern. Irgendwie werde ich aus den
Erklaerungen nicht so schlau. Heute abend gehe ich aufjedenfall noch zu maria und wir werden gluehwein machen. Ausserdem hat sie Schokopudding geschickt gekriegt :D
Gestern haben wir schon Plaetzchen gebacken. Also ein bisschen Deutschland haben wir uns hier in geholt.
Ich wuensche euch allen frohe Weihnachten und einen besinnlichen Abend mit euren Freunden und eurer Familie.

Samstag, 19. Dezember 2009

Weihnachts Actividad

Am vergangenden Mittwoch gab es in der INPRHU eine Weihnachtsfeier fuer alle Kinder. Alle Kinder bedeutet das 130 Jungs und Maedchen aus den Verschiedenen Kursen wie Handarbeit, Tanzen, Malen und Floeten in die INPRHU kamen. Los ging es um 1pm mit Schminken. Sehr Beliehbt war der Schmetterling den ich also in Fliesbandarbeit malte. Um 2 fingen Tati und Manuel dann mit der Moderation der Spiele an. Es gab gab verschiedene Wettbewerbe zum Beispiel wer am besten Singt oder Tanzt. Der Sieger wurd durch den lautesten Ablaus bestimmt. Was teilweise ziemlich fiess war! Das INPRHU Team hat ein weihnachtslied gesungen und auch Maria und ich haben Klingloeckchen gesungen :D Die INPRHU war voll und die Kinder waren begeistert von den Spielen. Fuer den Abschluss hatten wir Voluntarios eine Schatzsuche organisiert. Die Kinder mussten Spiele machen um Buchstaben zu gewinnen die nachher das Versteck ergeben wuerden. Das Erste Spiel war eine Piñata. Piñata sind figuren aus Papier mit Krebband verziert die Suessigkeiten enthalten. Ein Kind kriegt die Augen verbunden und muss versuchen die Piñata die an ein Seil gebunden ist und immer hoch und runter gezogen wird, zu zerschlagen um an die Suessigkeiten zu kommen. Nach einiger Zeit kommt ein anders Kind dran. Als die Piñata zerstoert war, Stuermten die 130 Kinder auf die Suessigkeiten und haetten sich beinahe darum gepruegelt. Dem ersten Buchstaben wurd so wenig beachtung geschenkt. Weitere Spiele waren Sackhuepfen, Luftballonzerplatzen und ein um die Wette auf einem bein huepfen. Das Loesungswort war Arbol- also Baum. Am Baum hatten wir aber nur einen Zettel befestigt der Sagte das sie ihren schatz mit dem Abendbrot kriegen wuerden. So bildete die Rasselbande mehr oder weniger brav eine Schlange vor dem Versammlungsraum und wartete auf das essen und auf die Tuetchen mit Suessigkeiten die jeder bekam. Zu essen gab es Reis und Gemuese mit Huhn. Nach dem essen wurd es ziemlich schnell leer und wir fingen an aufzuraumen. Die Luftballons wurden abgehaengt und die Stuehle wieder weggeraeumt. Wir blieben dann noch in der INPRHU und tranken ein bisschen was ;)

Samstag, 5. Dezember 2009

Venecia und San Jeronimo






















Um Julias und mein neues Projekt vorzustellen sind wir nach Venecia und San Jeronimo gefahren. Die Fahrt dort hin ist sehr anstrengend und dauert ungefaehr eine Stunde uber eine Schotter Piste. Dementsprechend tut mein Ruecken jetzt weh :D Wir sind dort mit Don Ermens Camioneta hingefahren. Camionetas sind Kleintransporter mit einer Offenen Ladeflaeche, auf der wir dann mitgefahren sind. Dort Angekommen mussten wir erst die muetter Einladen. Dementsprehcend kam so spontan zu unserer ersten veranstaltung in San Jeronimo einfach gar keiner. In Venecia sah es dann schon besser aus es kamen 8 muetter, die wir ueber unser Projekt informieren konnten.

Unser Projekt:

In der INPRHU gibt es Fortbildungen zum Thema HIV und Aids. An diesen Fortbildungen nehmen Jugendliche aus den Comunidades Teil, die das gelernte dann an Jugendliche in diesen Comunidades weitergeben. Julia und ich haben uns nun ueberlegt Kondome an diese Jugendlichen zu verteilen, da wir das gefuehl hatten, dass die Praevention noch nicht aussreichend damit ist, die Teilnehmer bloss zu informieren. Nach einem Gespraech mit Irma beschlossen wir dafuer Info-Veranstaltungen fuer die Eltern der Teilnehmer zu machen. Um keine Probleme mit diesen zu kriegen, wenn wir Kondome an ihre Kinder geben. Wir werdne also im Februar und Maerz in den Comunidades die Eltern ueber die Krankheit und den Virus informieren und ihnen erklaehren warum es wichtig ist, das ihre Kinder Kondome benutzten. Wir hoffen damit erreichen zu koennen, das die Eltern offenner mit diesem Tema umgehen koennen und mit ihren Kindern darueber reden. IN Venecia und San Jeronimo wollten wir nun schon mal die meinung einiger muetter zu diesem Projekt hoeren. Das Projekt kam sehr gut an auch wenn einige muetter eher zurueckhaltend sind.

Mauer Projekt




In ganz Nicaragua gab es zum Anlass des 20sten Jubilaemus des Mauerfalls in Deuschland eine Wanderausstellung. Am 30sten November war diese Ausstellung dann auch in Esteli und die Frewilligen des Weltwaertsprojektes haben bei der Gestaltung mitgeholfen. Es kamen auch viele Aus der INPRHU zur Eroeffnungsveranstaltung, bei der sehr Interessante Reden gehalten wurde. Zum Beispiel berichtete eine Nicaraguanerin ueber ihr leben in Deutschland zu der Zeit der Mauer. Was sehr eindrucksvoll und interessant war, da wir als die Anwesenden Deutschen, die Zeit ja auch nur aus der Schule und aus Erzaehlungen kennen. Ausserdem hilt noch eine vertreterin der STadt Estelí eine rede und ein Vertreter der deutschen botschaft. Danach wurde die Ausstellung eroeffnet. Zu essen gab es Krecker mit Ei, Tomate und Gurke und zu Trinken Apfelscholre, auf die wir freiwilligen uns besonders gefreut haben. Apfelschorle kam allerdings bei den Nicaraguanern nicht so an. "Soda ist kein doch kein Wasser" sagte eine meiner Arbeitskolleginen und "Trinkt ihr in Deutschland wirklich Saft mit WAsser?" So wollten die meisten Besucher der Ausstellung lieber Puren Saft trinken. Aber wenigstens wir haben uns ueber die Apfelschorle gefreut!
Abends wurde dann noch der Film "Das leben der anderen" gezeigt.

HaengemattenPromotion


Am 28 November war in der Inprhu die Auszeichnung des Haengematten kurses. Zur Erklaehrung: in der INPRHU fand jedes Wochenende und auch in der Woche ein kurs statt, in dem die Teilnehmer lernten Haengematten herzustellen. Dieser Kurs fand mit der Hoffnung statt, die Haengematten an moegliche Touristen Verkaufen zu keonnen. Was ich persoenlich etwas weit her geholt finde, da es einfach keine Touristen hier gibt. Aber Die Condegeraner haben grosse hoffnungen auf die Sandino und die Kaffee-Route, die an Condega vorbeifuehrt. Ich kann nicht einschaetzen ob diese Hoffnungen erfuehllt werden, zumal die Haengematten nicht unbedingt die schoensten sind. Aber ansich ist es eine gute idee. Und ich weiss nun auch schon teilweise wie man haengematten macht ;-) Nun gab es Samstags morgens eine Veranstaltung zur Auszeichnung der Teilnehmer, fuer die ich mich aus dem bett gequaelt habe. Es wurden viele Reden gehalten und die wichtigkeit des Projektes betont. Ausserdem spielte Daniel etwas auf der Floete vor und Belen und Katling fuehrten einen klassischen Tanz vor. Um 12 habe ich mich dann verabschiedet um meine Tasche abzuholen, die ich mir fuer umgerechnet 2 euro hier gekauft hab, die aber einen zu kurzen riemen hatte, den ich verlaengern lassen hab. Die Tasche war natuerlich nicht fertig und so habe ich mich nach dem Mittagessen noch mal hingelegt und bin dann um 3 noch mal zu dem Geschaft gegangen. Wo ich mir dann doch tatsachlich anhoeren musste, das ich zu spaet war!!! und das in Nicaragua :D

Samstag, 21. November 2009

Die Toten Hosen in Managua
























































Am Donnerstag war es dann soweit. Die Toten Hosen kamen nach Managua und Terry organisierte uns einen Bus. Das Konzert wurde von der Deutschen Botschaft subventioniert und kostete darum nur 5 Dollar. Mit allen Freiwiligen fuhren wir also nach Managua. Nach 3 Stunden fahrt und mehren Pinkelpausen kamen wir an undhaben dort erstmal etwas in einer riesigen Shopping Mall gegessen. Das Einkaufcenter war irgendwie unwirklich und wir dachten uns das das nicht Nicaragua sei. Es war klimatisiert und man fuehlte sich Echt wie in Europa. Es gab dort auch MC Donalds und Pizza Hut. Julia Maria und Ich haben usn dann eine Familien-Pizza gekauft. Nach fast 2 Monaten das erste mal Pizza fuer mich :)

Dann sind wir auf den Platz gegangen wo das Konzert stattfand. Zuerst spielten zwei eher nicht so berauschende Bands aus Nicaragua. Aber "Vorbands" haben es ja immer schwer wenn man sich auf etwas anderes freut. Um ca. 10 uhr fingen dann endlich die Hosen an aufzubauen. Maria udn ich suchten uns einen Platz ganz vorne in der ersten Reihe. Der stellte sich nachher als Perfekt raus. wir waren richtig nah dran und wurden trotsdem nicht Plattgepoged, da wir etwas seitlich Standen. Das Konzert war dann auch echt der Hammer. Wir sind die ganze Zeit rumgesprungen und haben mitgegroelt. Es wurden alle Klassiker ausgepackt aber auch viele Englische-Lieder gespielt. Nachdem ich im Mai die Hosen in Bielefeld gesehen hatte konnten sie in Managua nochmal richtig Punkten. Das Konzert war richtig gut und hat richtig spass gemacht!!! Nachher hatte ich halsschmerzen und war durchgeschwitzt bis auf die Knochen! UND: Ich habe Campinos Hand beruehrt ;)

Als um 12 dann das Konzert zu ende war erfuhren wir das wir von der Deutschen Botschaft auf die Aftershow-party eingeladen wurden. Leider konnte der Busfahrer nicht warten und so liesen wir uns diese Chance entgehen und fuhren wieder nach Estelí/Condega zurueck.


Wir Condega leute hatten das Glueck das uns der Bus noch bis nach Condega gebracht hat. Wir hatten schon befuerchtet das wir ein Taxi von Esteli nehmen muestten, was ne teure angelegenheit geworden waehre.


Am naechsten Morgen bin ich dann mal nicht aufgestanden um um 7 arbeiten gehen zu koennen sondern liegen geblieben.

Granada











Am vergangenen Wochenende habe ich mich auf den Weg nach Granada gemacht, da Jerome, der vor ca. 2 Wochen in Nica gelandet ist, dort ein Praktikum macht. Die Reise dorthin dauerte 5 Stunden und als ich ankam war ich recht muede. Ich bin um kurz vor 11 am Freitag in Condega losgefahren und war nach 45 min in Estelí. Dort erfuhr ich dann am Corton Norte das der letzte bus nach Managua vor 15 min gefahren war. So musste ich also zum anderen Busterminal Corton Sur gehen. Dort kaufte ich mir dann ein Ticket. fuer das ich 100 Cordoba zu viel bezahlt hab, was ich aber erst gemerkt hab, als ich schon im Bus sass, weil es dort eine Preisliste gab. Nach 2 Weiteren Stunden Busfahrt von Estelí nach Managua kam ich dann am Parque Mayoreo an. Von dort wollte ich eigendlich mit Bus zum UCA fahren. Die Frau am Schalter sagte mir aber das Bus fahren viel zu gefaehrlich waehre und ich sollte besser mit Taxi zum Parque Robeto Huembes fahren. So bin ich also mit einem mulmigen gefuehl ins Taxi gestiegen. Taxi fahren soll in Managua naemlich auch nicht unbeindgt das sicherste sein. Am Busbahnhof wurde ich dann gleich von Nicaraguanern empfangen die mich fuer ein "Trinkgeld" in den Richtigen Bus gesetzt haben. Ich konnte mich gar nicht gegen wehren. Aber war auch in Orndung da der Bus gerade abgefahren war und die den noch mal angehalten haben fuer mich. Der Mann der Im Bus das Geld eingesammelt hat (Hier bezahlt man erst wenn der Bus schon losgefahren ist, und es kommt ein Mann vorbei dem man dann das Geld fuer die Fahrt gibt) hielt es dann anscheinend nicht fuer noetig mit mir zu reden. Ich fragte ihn wie teuer die Fahrt nach Granada sei und anstatt mir zu antworten zeigte er mir den 20 Cordoba schein. Als ich ihn dann zum Schluss fragte ob wir in der naehe der Katedrale seine, antwortete er gar nicht. Wir waren aber aufjedenfall nicht in der Naehe der Katedrale und so musste ich auch in Granada noch ein Taxi nehmen. In Granada waren wir dann im Supermakrt, um den Luxus eines Supermarktes zu geneisen muss ich sonst immer nach Estelí fahren. Am naechsten Tag habe ich mir am Park Ohringe gekauft. Ich habe mich sogar im Handeln versucht und so 10 Cordoba Rabatt gekriegt ;) Ausserdem waren wir noch in einem Restaurant essen. Dort waren mal einfach nur Weisse. Allgemein gab es sehr viele Touristen und Freiwillige in Granada. Das Zentrum der Stadt ist auch wirklich schoen und wir konnten von einer Kirche aus die ganze stadt von Oben sehen. Aber es gibt auch wirklich viel Armut dort. Hauffig sieht man Strassenkinder und wenn man an ihnen vorbeigeht nimmt man den geruch von Klebstoff war. Da Jerome in einem Projekt fuer STrassenkinder arbeitet, trafen wir viele ziemlich arme Kinder und sahen auch einige seiner Schuetzlinge auf Papkartons schlafen.

Trotz der erschuetternden Eindrucke abseits des Touristen Zentrums, haben wir dann noch eine Isleta-Tour gemacht. Wir sind mit einem Boot auf dem Nica-See gefahren und haben die Kleinen Inseln angeschaut die bei einem Vulkan ausbruch entstanden sind. Dort haben die Reichsten Leute Nicaraguas ihre Feriendomizile aber es leben auch arme Familien dort, deren Inseln warschl. seid Jahren in Familienbesitz sind.

Am naechsten Tag musste ich mich dann auch schon wieder auf den langen Weg nach Condega machen. Und kam erschoepft um 5 pm dort an!

Dienstag, 27. Oktober 2009

fiesta en la casita

Am Sonntag hat uns Darling in das Casita eingeladen. Das ist ein Haus, etwas ausserhalb von Condega, was verwandten von ihr gehoert. Dort konnten wir feiern und essen! Den Rueckweg haben wir dann zufuss gemacht, was schmerzhaft war, da ich mir am Samstag neue, aber zu kleine Schuhe hier in Condega gekauft habe.