Samstag, 21. November 2009

Die Toten Hosen in Managua
























































Am Donnerstag war es dann soweit. Die Toten Hosen kamen nach Managua und Terry organisierte uns einen Bus. Das Konzert wurde von der Deutschen Botschaft subventioniert und kostete darum nur 5 Dollar. Mit allen Freiwiligen fuhren wir also nach Managua. Nach 3 Stunden fahrt und mehren Pinkelpausen kamen wir an undhaben dort erstmal etwas in einer riesigen Shopping Mall gegessen. Das Einkaufcenter war irgendwie unwirklich und wir dachten uns das das nicht Nicaragua sei. Es war klimatisiert und man fuehlte sich Echt wie in Europa. Es gab dort auch MC Donalds und Pizza Hut. Julia Maria und Ich haben usn dann eine Familien-Pizza gekauft. Nach fast 2 Monaten das erste mal Pizza fuer mich :)

Dann sind wir auf den Platz gegangen wo das Konzert stattfand. Zuerst spielten zwei eher nicht so berauschende Bands aus Nicaragua. Aber "Vorbands" haben es ja immer schwer wenn man sich auf etwas anderes freut. Um ca. 10 uhr fingen dann endlich die Hosen an aufzubauen. Maria udn ich suchten uns einen Platz ganz vorne in der ersten Reihe. Der stellte sich nachher als Perfekt raus. wir waren richtig nah dran und wurden trotsdem nicht Plattgepoged, da wir etwas seitlich Standen. Das Konzert war dann auch echt der Hammer. Wir sind die ganze Zeit rumgesprungen und haben mitgegroelt. Es wurden alle Klassiker ausgepackt aber auch viele Englische-Lieder gespielt. Nachdem ich im Mai die Hosen in Bielefeld gesehen hatte konnten sie in Managua nochmal richtig Punkten. Das Konzert war richtig gut und hat richtig spass gemacht!!! Nachher hatte ich halsschmerzen und war durchgeschwitzt bis auf die Knochen! UND: Ich habe Campinos Hand beruehrt ;)

Als um 12 dann das Konzert zu ende war erfuhren wir das wir von der Deutschen Botschaft auf die Aftershow-party eingeladen wurden. Leider konnte der Busfahrer nicht warten und so liesen wir uns diese Chance entgehen und fuhren wieder nach Estelí/Condega zurueck.


Wir Condega leute hatten das Glueck das uns der Bus noch bis nach Condega gebracht hat. Wir hatten schon befuerchtet das wir ein Taxi von Esteli nehmen muestten, was ne teure angelegenheit geworden waehre.


Am naechsten Morgen bin ich dann mal nicht aufgestanden um um 7 arbeiten gehen zu koennen sondern liegen geblieben.

Granada











Am vergangenen Wochenende habe ich mich auf den Weg nach Granada gemacht, da Jerome, der vor ca. 2 Wochen in Nica gelandet ist, dort ein Praktikum macht. Die Reise dorthin dauerte 5 Stunden und als ich ankam war ich recht muede. Ich bin um kurz vor 11 am Freitag in Condega losgefahren und war nach 45 min in Estelí. Dort erfuhr ich dann am Corton Norte das der letzte bus nach Managua vor 15 min gefahren war. So musste ich also zum anderen Busterminal Corton Sur gehen. Dort kaufte ich mir dann ein Ticket. fuer das ich 100 Cordoba zu viel bezahlt hab, was ich aber erst gemerkt hab, als ich schon im Bus sass, weil es dort eine Preisliste gab. Nach 2 Weiteren Stunden Busfahrt von Estelí nach Managua kam ich dann am Parque Mayoreo an. Von dort wollte ich eigendlich mit Bus zum UCA fahren. Die Frau am Schalter sagte mir aber das Bus fahren viel zu gefaehrlich waehre und ich sollte besser mit Taxi zum Parque Robeto Huembes fahren. So bin ich also mit einem mulmigen gefuehl ins Taxi gestiegen. Taxi fahren soll in Managua naemlich auch nicht unbeindgt das sicherste sein. Am Busbahnhof wurde ich dann gleich von Nicaraguanern empfangen die mich fuer ein "Trinkgeld" in den Richtigen Bus gesetzt haben. Ich konnte mich gar nicht gegen wehren. Aber war auch in Orndung da der Bus gerade abgefahren war und die den noch mal angehalten haben fuer mich. Der Mann der Im Bus das Geld eingesammelt hat (Hier bezahlt man erst wenn der Bus schon losgefahren ist, und es kommt ein Mann vorbei dem man dann das Geld fuer die Fahrt gibt) hielt es dann anscheinend nicht fuer noetig mit mir zu reden. Ich fragte ihn wie teuer die Fahrt nach Granada sei und anstatt mir zu antworten zeigte er mir den 20 Cordoba schein. Als ich ihn dann zum Schluss fragte ob wir in der naehe der Katedrale seine, antwortete er gar nicht. Wir waren aber aufjedenfall nicht in der Naehe der Katedrale und so musste ich auch in Granada noch ein Taxi nehmen. In Granada waren wir dann im Supermakrt, um den Luxus eines Supermarktes zu geneisen muss ich sonst immer nach Estelí fahren. Am naechsten Tag habe ich mir am Park Ohringe gekauft. Ich habe mich sogar im Handeln versucht und so 10 Cordoba Rabatt gekriegt ;) Ausserdem waren wir noch in einem Restaurant essen. Dort waren mal einfach nur Weisse. Allgemein gab es sehr viele Touristen und Freiwillige in Granada. Das Zentrum der Stadt ist auch wirklich schoen und wir konnten von einer Kirche aus die ganze stadt von Oben sehen. Aber es gibt auch wirklich viel Armut dort. Hauffig sieht man Strassenkinder und wenn man an ihnen vorbeigeht nimmt man den geruch von Klebstoff war. Da Jerome in einem Projekt fuer STrassenkinder arbeitet, trafen wir viele ziemlich arme Kinder und sahen auch einige seiner Schuetzlinge auf Papkartons schlafen.

Trotz der erschuetternden Eindrucke abseits des Touristen Zentrums, haben wir dann noch eine Isleta-Tour gemacht. Wir sind mit einem Boot auf dem Nica-See gefahren und haben die Kleinen Inseln angeschaut die bei einem Vulkan ausbruch entstanden sind. Dort haben die Reichsten Leute Nicaraguas ihre Feriendomizile aber es leben auch arme Familien dort, deren Inseln warschl. seid Jahren in Familienbesitz sind.

Am naechsten Tag musste ich mich dann auch schon wieder auf den langen Weg nach Condega machen. Und kam erschoepft um 5 pm dort an!