Am Donnerstag war es dann soweit. Die Toten Hosen kamen nach Managua und Terry organisierte uns einen Bus. Das Konzert wurde von der Deutschen Botschaft subventioniert und kostete darum nur 5 Dollar. Mit allen Freiwiligen fuhren wir also nach Managua. Nach 3 Stunden fahrt und mehren Pinkelpausen kamen wir an undhaben dort erstmal etwas in einer riesigen Shopping Mall gegessen. Das Einkaufcenter war irgendwie unwirklich und wir dachten uns das das nicht Nicaragua sei. Es war klimatisiert und man fuehlte sich Echt wie in Europa. Es gab dort auch MC Donalds und Pizza Hut. Julia Maria und Ich haben usn dann eine Familien-Pizza gekauft. Nach fast 2 Monaten das erste mal Pizza fuer mich :)
Dann sind wir auf den Platz gegangen wo das Konzert stattfand. Zuerst spielten zwei eher nicht so berauschende Bands aus Nicaragua. Aber "Vorbands" haben es ja immer schwer wenn man sich auf etwas anderes freut. Um ca. 10 uhr fingen dann endlich die Hosen an aufzubauen. Maria udn ich suchten uns einen Platz ganz vorne in der ersten Reihe. Der stellte sich nachher als Perfekt raus. wir waren richtig nah dran und wurden trotsdem nicht Plattgepoged, da wir etwas seitlich Standen. Das Konzert war dann auch echt der Hammer. Wir sind die ganze Zeit rumgesprungen und haben mitgegroelt. Es wurden alle Klassiker ausgepackt aber auch viele Englische-Lieder gespielt. Nachdem ich im Mai die Hosen in Bielefeld gesehen hatte konnten sie in Managua nochmal richtig Punkten. Das Konzert war richtig gut und hat richtig spass gemacht!!! Nachher hatte ich halsschmerzen und war durchgeschwitzt bis auf die Knochen! UND: Ich habe Campinos Hand beruehrt ;)
Als um 12 dann das Konzert zu ende war erfuhren wir das wir von der Deutschen Botschaft auf die Aftershow-party eingeladen wurden. Leider konnte der Busfahrer nicht warten und so liesen wir uns diese Chance entgehen und fuhren wieder nach Estelí/Condega zurueck.
Wir Condega leute hatten das Glueck das uns der Bus noch bis nach Condega gebracht hat. Wir hatten schon befuerchtet das wir ein Taxi von Esteli nehmen muestten, was ne teure angelegenheit geworden waehre.
Am naechsten Morgen bin ich dann mal nicht aufgestanden um um 7 arbeiten gehen zu koennen sondern liegen geblieben.




