Freitag, 26. Februar 2010

Festival de Poesia en Granada

Letzte woche machten sich die Freiwilligen aus Condega und Esteli mal wieder auf eine Reise. Diesmal ging es nach Granada zum Poesiefestival. Damit auch alle noch fleissig arbeiten konnten fuhren wir Dienstags erst um 5 Uhr mit einem gemieteten Bus aus Estelí los. Das Motto des sechsten Poesifestivals in Granada, einer spanischen Kolonialstadt war: "La poesia es el angel de la imaginación" - "Die Poesie ist der Engel der Vorstellung" Als wir abends in Granada ankamen, legten wir nur schnell unsere Sachen im Schlafsaal ab und gingen dann zum Park, wo eine Lesung von Poeten aus der ganzen Welt stattfand. Es lasen Dichter aus, Italien, Frankreich, Deutschland, USA und aus verschiedenen Laendern Suedamerikas ihre Werke vor. Danach gab es ein Konzert von Luis Enrique. Es freuten sich schon alle darauf den Saenger von "Yo no sé mañana" live zu sehen. Leider wurden wir dann enttauscht. Anscheinend gibt es zwei Luis Enriques und derjenige der in Granada auftrat war aufjedenfall nicht der von uns erhoffte.
Am naechsten Tag gingen wir dann zum "Offenen Mikrofon" und zum "Rundentisch" mit Ernesto Cardenal, einem nicaraguanischen Priester, Politiker und Poet. Leider wurde uns Schnell von Reportern, die alle ein gutes Foto von Ernesto Cardenal haben wollten, die Sicht versperrt, so das wir uns dazu entscholssen das Museum, welches sich im gleichen Gebaeude befindet, anzuschauen.
Spaeter machten wir noch eine Isleta-Tour und danach gab es einen Karneval bei dem viele Gruppen aus Granada und der Umgebung Taenze auffuerten. Gut und Wichtig fand ich vorallen eine Gruppe die Flyer gegen das Abtreibungsverbot hier in Nicaragua verteilte und fuer das Erlauben therapeutischer Abtreibung pledierte. Die Durchfuerung einer Abtreibung ist in Nicaragua verboten und wird unter Strafe gestellt. Dieses gilt auch dann, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist oder die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung ist. (Mehr auf: http://www.amnesty.de/journal/2009/oktober/gesetz-mit-todesfolge)
Spaeter am Abend hoerten wir uns dann noch Gedichte von Dichtern der Atlatntikkueste an. Danach gab es ein Konzert von einer Reagge-Band. Wir tanzten und fuhren danach muede nach Esteli zurrueck, wo wir um 2 Uhr nachts ankamen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen