Dienstag, 25. Oktober 2011

Kurs mit Jugendlichen

In der INPRHU, meiner Organisation, gibt es jedes Jahr Kurse für Jugendliche bei denen über verschiedene wichtige Themen geredet wird.
Das Thema des vergangenen Sonntags war Drogen und Lebensplanung.
Zu den Kursen kommen Jugendliche aus verschiedenen Stadtteilen und Dörfern Condegas. Da wegen des starken Regens der letzen Wochen einige Brücken zerstört sind und für manche Jugendliche es deswegen schwerer oder auch unmöglich ist zu kommen, warteten wir etwas länger auf die Teilnehmer (Länger als es für die normale nicaraguanische Unpünktlichkeit üblich ist).
Irgendwann war die Gruppe aber endlich so groß, dass wir beginnen konnten. Zu Beginn bekamen die Jugendlichen einen Fragebogen mit dem sie selber über ihr Wissen über Drogen reflektieren sollten. Gefragt wurden Sachen wie:
- Welchen Effekt haben Drogen?
- Welche Drogen kennst du?
- Wie können wir Drogenkonsum verhindern?
Danach gab es ein Luftballon Wettbewerb.
Die Gruppe wurde in zwei Teams geteilt. Die Beiden Teams verteilten die Nummern eins bis sechs untereinander und traten danach gegeneinander an. Tati nannte blind eine Zahl und derjenige mit der passenden Nummer musste reagieren und sich einen Luftballon schnappen. Diesen transportierte er so schnell es ging zum Stuhl am anderen Ende des Raums und zerplatze ihn, indem er sich draufsetzte. Im Luftballon befand sich jeweils eine Frege, die von dem Spieler beantwortet werden musste. Beantwortete er die Frage richtig, gab es 10 Punkte, brauchte er die Hilfe der anderen Gruppenmitglieder, nur 5.
Später gab es noch eine Powerpoint Präsentation über Drogen und eine Gruppenarbeit in der eine Gruppe ein Lied schreiben musste, die andere ein Gedicht und unsere Gruppe eine Geschichte, die anschließend Präsentiert wurden.
In den gleichen Gruppen wurde nun auch über Mythen über Drogen gesprochen und die Gruppen sollten beantworten ob diese Stimmen. Die Gruppen diskutierten über Aussagen wie z.B.: „Alkohol wirkt sexuell stimulierend“,“ Drogen werden vor den Eintritt in die Plazenta ausgefiltert“ und „Light-Zigaretten sind nicht gefährlich“
Später wurde noch darüber gesprochen, dass es hilft ein Ziel in seinem Leben zu haben um Drogen besser wiederstehen zu können. So wurde dazu übergeleitet wie Lebensläufe und Bewerbungsschreiben gestaltet werden.
Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Mittagessen und alle gingen nach Hause.

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